Flare stellte einen Governance-Vorschlag vor, um die FLR-Tokenomics neu zu gestalten und protokollbasiertes MEV zu erfassen. Der Plan reduziert die Inflation und leitet den Netzwerkwert in Ökosystem-Anreize um. Er skizziert auch ein strukturiertes Builder-Modell zur Kontrolle der Blockproduktion und des Einnahmeflusses.
Flare schlägt vor, die jährliche FLR-Inflation von 5% auf 3% zu senken und die Ausgabe um 40% zu reduzieren. Der Vorschlag senkt auch die jährliche Obergrenze von 5 Milliarden auf 3 Milliarden FLR-Token.
Das Netzwerk führte FIRE, die Flare Income Reinvestment Entity, ein, um erfasste Werte zu verwalten. Ziel ist es, Erlöse in Rückkäufe, Burns und Ökosystem-Finanzierung zu lenken.
Flare erklärte: „Das Modell zielt darauf ab, die Netzwerknutzung direkt mit dem Token-Wert zu verbinden." Das Framework konzentriert sich darauf, Onchain-Aktivität mit der FLR-Nachfrage in Einklang zu bringen.
Der Vorschlag verlagert die Blockbildung im Laufe der Zeit zu einer protokollgesteuerten Struktur. Diese Änderung zielt auf Wertströme ab, die typischerweise zu externen Suchenden fließen.
Das System plant, positives MEV zu erfassen, einschließlich Arbitrage- und Liquidationsereignissen. Es umfasst auch die Liquiditätsbereitstellung innerhalb des Builder-Frameworks.
Flare erklärte, dass die Änderung die langfristige Token-Nachhaltigkeit durch strukturierte Einnahmenerfassung unterstützt. Sie zielt auch darauf ab, Ineffizienzen zu reduzieren, die in vielen Blockchain-Systemen zu beobachten sind.
Flare meldete über 160 Millionen US-Dollar an gesperrtem Gesamtwert (TVL) in seinem Ökosystem. Es verzeichnete auch mehr als 880.000 aktive Adressen im Netzwerk.
Das Netzwerk bestätigte etwa 150 Millionen geprägte FXRP, von denen über 85% im DeFi-Bereich eingesetzt werden. Dune-Daten zeigen einen TVL von nahezu 165 Millionen US-Dollar.
Der Vorschlag beinhaltet eine Erhöhung der Gasgebühr von 60 Gwei auf 1.200 Gwei. Diese Anpassung zielt darauf ab, das jährliche FLR-Burning von 7,5 Millionen auf 300 Millionen Token zu erhöhen.
Flare erklärte, dass höhere Gebühren die Burn-Mechanik bei aktuellen Transaktionsniveaus stärken könnten. Es erwartet auch eine stärkere Verknüpfung zwischen Nutzung und Token-Angebotsreduzierung.
Der Plan verlagert die Belohnungsverteilung auf P-Chain-Staking-Teilnehmer. Er legt auch einen Mindestanteil von 20% der Gebühren für Infrastrukturbeitragende fest.
Flare stellte fest, dass diese Struktur Entitäten unterstützt, die Netzwerkdienste aufrechterhalten. Sie stellt sicher, dass ein definierter Anteil der generierten Einnahmen an Betreiber fließt.
Flare legte die Governance-Ankündigungsperiode vom 09.04. bis 16.04. fest. Das Netzwerk setzte dann die Abstimmung zwischen dem 17.04. und dem 24.04. an.
Der Vorschlag skizziert die sofortige Umsetzung wichtiger wirtschaftlicher Änderungen nach Genehmigung. Dazu gehören Inflationskürzungen und Anpassungen der Gebührenstruktur.
Flare betonte, dass das Builder-Modell schrittweise im Laufe der Zeit eingeführt wird. Die Umstellung hängt von der Governance-Genehmigung und der Netzwerkbereitschaft ab.
Der Vorschlag verbindet mehrere Netzwerkkomponenten, einschließlich FAssets und Smart Accounts. Er integriert auch Flare Data Connector und Confidential Compute.
Flare erklärte, dass die nächste Phase die Ökosystemaktivität direkt mit der FLR-Ökonomie verknüpft. Das Netzwerk bestätigte, dass die Abstimmung das Ergebnis des Vorschlags bestimmen wird.
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