Japan hat ein Gesetz verabschiedet, das Krypto-Vermögenswerte als Finanzinstrumente klassifiziert. Das Kabinett hat die Änderung am Freitag im Rahmen des Finanzinstrumente- und Börsengesetzes genehmigt. Der neue Rahmen fügt Insiderhandel-Beschränkungen zu Krypto-Transaktionen hinzu.
Es verlangt auch von den Emittenten, jährliche Offenlegungen vorzulegen. Die Krypto-Nachricht markiert einen klaren Politikwechsel, da Japan die Aufsicht über die Märkte für digitale Vermögenswerte ausbaut.
Laut der Krypto-Nachricht hatte Japan Krypto zuvor unter dem Zahlungs- und Abwicklungsgesetz reguliert. Dieses Gesetz behandelte digitale Vermögenswerte hauptsächlich als Zahlungsmittel.
Das neue Gesetz stellt Krypto stattdessen unter die Regeln der Finanzmärkte. Infolgedessen wird sich die rechtliche Behandlung von Krypto nun grundlegend ändern.
Japan Krypto-Regulierungen | Quelle: X
Das Finanzinstrumente- und Börsengesetz ist das Hauptgesetz für Wertpapiere und andere Anlageprodukte in Japan. Durch die Einordnung von Krypto in diesen Rahmen schafft die Regierung eine formellere Struktur für Marktverhalten.
Die japanische Regierung sagte, die Änderung solle Fairness, Ehrlichkeit, und Aufrichtigkeit sowie Anlegerschutz unterstützen. Da sich Krypto nun in diesem System befindet, können Behörden klarere Standards auf Marktteilnehmer anwenden. Dazu gehören Börsen, Emittenten und andere im Sektor tätige Unternehmen.
Einer der Hauptbestandteile des Gesetzes ist das Verbot von Insiderhandel auf Krypto-Märkten. Händler dürfen Krypto nicht mehr auf der Grundlage nicht offengelegter wesentlicher Informationen kaufen oder verkaufen.
Diese Regel spiegelt Beschränkungen wider, die bereits auf Aktienmärkten verwendet werden. Diese Krypto-Nachricht wird unfaire Vorteile bei Handelsaktivitäten reduzieren.
Japan hatte diese Art von Regel zuvor nicht in gleicher direkter Weise auf Krypto angewendet. Die Änderung schließt diese Lücke. Infolgedessen können Behörden nun gegen Handel vorgehen, der an nicht öffentliche Informationen gebunden ist, und dem Markt einen klareren Verhaltensstandard geben.
Das Gesetz erhöht auch die Strafen für nicht registrierte Krypto-Börsen. Die Behörden erhöhen die Kosten für den Betrieb außerhalb des rechtlichen Rahmens. Gleichzeitig stärkt die Krypto-Nachricht die Position lizenzierter Betreiber auf dem Markt.
Das geänderte Gesetz verlangt auch von Krypto-Emittenten, einmal jährlich Informationen offenzulegen. Diese Regel fügt eine formelle Berichtspflicht hinzu, die es zuvor in dieser Form nicht gab.
Emittenten müssen regelmäßige Updates bereitstellen, um die Transparenz zu verbessern. Das wird Anlegern einen konsistenteren Zugang zu projektbezogenen Informationen geben.
Jährliche Offenlegungsregeln sind im traditionellen Finanzwesen üblich. Japan erweitert nun einen ähnlichen Standard auf Krypto-bezogene Emittenten. Dies bedeutet, dass der Markt im Laufe der Zeit über eine strukturiertere Berichterstattung verfügen wird, und es schafft eine klarere Aufzeichnung der Emittentenaktivitäten.
Da mehr Kapital in den Krypto-Sektor fließt, werden Informationsstandards wichtiger. Regelmäßige Berichterstattung gibt Behörden und Anlegern eine stärkere Grundlage für Überprüfungen und verringert Unsicherheit über Verpflichtungen.
Japans Politikwechsel erfolgt, während sich das Land auf eine breitere Akzeptanz von Krypto im Mainstream-Finanzwesen vorbereitet. Krypto-Nachrichten vom Januar besagten, dass Japan plant, bis 2028 Krypto-Exchange-Traded-Funds zuzulassen.
Das würde die Tür für regulierte Krypto-Anlageprodukte auf lokalen Märkten öffnen und den Zugang für institutionelle und private Anleger erweitern.
Große Finanzgruppen wie Nomura Holdings und SBI Holdings werden voraussichtlich in diesem Bereich tätig werden. Diese Unternehmen gehören zu den frühen Kandidaten für die Entwicklung von Krypto-verknüpften börsengehandelten Produkten.
Die Regierung hat auch Steuerreformpläne für Krypto-Gewinne unterstützt. Im Dezember unterstützte sie einen Vorschlag zur Senkung der höchsten Steuerlast und zur Anwendung eines pauschalen Satzes von 20%.
Dieser Vorschlag bleibt vom neuen Gesetz getrennt, doch beide Maßnahmen weisen in die gleiche Richtung. Japan baut ein strukturierteres System für Krypto-Investitionen und Marktaktivitäten auf.
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