Die südkoreanische Zentralbank fordert strengere Regeln für den Krypto-Handel. Die Bank of Korea hat Börsen aufgefordert, Circuit Breaker einzuführen, ähnlich denen, die an Aktienmärkten verwendet werden.
Dieser Schritt erfolgt nach einem schweren Vorfall auf der Krypto-Börse Bithumb. Ein Auszahlungsfehler verursachte einen plötzlichen Rückgang der Bitcoin-Preise und weckte Bedenken hinsichtlich der Sicherheit auf dem Markt. Nun wünschen sich die Regulierungsbehörden stärkere Systeme, um solche Ereignisse in Zukunft zu verhindern.
Das Problem begann Anfang dieses Jahres, als Bithumb bei einer Auszahlung einen Fehler machte. Anstatt Belohnungen in koreanischen Won zu senden, schickte die Börse versehentlich Bitcoin. Dies führte dazu, dass Nutzern fälschlicherweise eine große Menge BTC gutgeschrieben wurde. Berichte besagen, dass der Fehler einen enormen Betrag umfasste und einige Nutzer die zusätzlichen Bitcoin schnell verkauften.
Dadurch fiel der Bitcoin-Preis auf Bithumb innerhalb von Minuten stark. Zeitweise sank der Preis auf etwa 55.000 $, weit unter normale Niveaus. Die Börse handelte später schnell. Sie pausierte den Handel und Abhebungen und konnte die meisten Gelder wiederherstellen. Dennoch traten einige Verluste auf.
Nach Überprüfung des Vorfalls wies die Bank of Korea auf schwache interne Systeme als Hauptproblem hin. Nun fordert sie Krypto-Börsen auf, Circuit Breaker hinzuzufügen. Dies sind Werkzeuge, die den Handel stoppen, wenn sich Preise zu schnell bewegen.
Wenn beispielsweise ein Coin um einen bestimmten Prozentsatz fällt, würde der Handel automatisch pausieren. Dies gibt dem Markt Zeit, sich zu beruhigen, und verhindert Panikverkäufe. In traditionellen Märkten existieren ähnliche Systeme bereits. In Südkorea stoppt der Aktienhandel für kurze Zeit, wenn Preise zu schnell fallen. Die Zentralbank glaubt, dass Krypto-Märkte die gleiche Art von Schutz haben sollten.
Zusammen mit Circuit Breakern hat die Bank of Korea mehrere weitere Änderungen vorgeschlagen. Erstens möchte sie stärkere interne Kontrollen. Dies umfasst mehrstufige Genehmigungssysteme für Zahlungen und Überweisungen. Zweitens empfiehlt sie Echtzeit-Überprüfungen zwischen Börsendaten und Blockchain-Daten. Dies kann helfen, Fehler frühzeitig zu erkennen.
Drittens fordert sie bessere Betrugserkennung. Diese Werkzeuge können ungewöhnliche Aktivitäten erkennen und stoppen, bevor sich Schäden ausbreiten. Im Fall von Bithumb sagten Beamte, es habe etwa 40 Minuten gedauert, um zu reagieren. Schnelleres Handeln hätte die Auswirkungen reduzieren können. Damit wollen Regulierungsbehörden nun Systeme, die sofort reagieren können.
Die Bank of Korea möchte auch, dass diese Änderungen in Südkoreas kommendes Digital Asset Basic Act aufgenommen werden. Dieses neue Gesetz zielt darauf ab, klare Regeln für die Krypto-Branche festzulegen. Es wird wahrscheinlich abdecken, wie Börsen operieren und wie sie Nutzer schützen. Beamte sagen, dass Krypto-Plattformen derzeit schwächere Kontrollen haben im Vergleich zu traditionellen Finanzinstituten. Daher könnte das Hinzufügen dieser Regeln helfen, Vertrauen und Stabilität auf dem Markt zu verbessern.
Der Bithumb-Vorfall ist zu einer Warnung für die Branche geworden. Er zeigte, wie schnell sich Probleme ausbreiten können, wenn Systeme versagen. Er zeigte auch, dass Krypto-Märkten noch einige grundlegende Schutzmaßnahmen fehlen. Nun drängen die Bank of Korea und Regulierungsbehörden auf Veränderungen.
Einfach ausgedrückt: Das Ziel ist es, den Krypto-Handel für alle sicherer zu machen. Mit besseren Systemen könnten zukünftige Fehler weniger Schaden anrichten. Während Südkorea mit neuen Regeln voranschreitet, könnten andere Länder ebenfalls aufmerksam beobachten und ähnliche Schritte in Betracht ziehen.
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