Mit Blick auf 2026 zeigen sich bei Bitcoin-Preisprognosen scharfe Unterschiede zwischen institutionellem Optimismus und Warnsignalen aus historischen Chartmustern. WährendMit Blick auf 2026 zeigen sich bei Bitcoin-Preisprognosen scharfe Unterschiede zwischen institutionellem Optimismus und Warnsignalen aus historischen Chartmustern. Während

Was erwartet Bitcoin im Jahr 2026: bullische Prognosen vs. bearische technische Signale

2026/01/01 20:00

Mit Blick auf 2026 zeigen Bitcoin-Preisvorhersagen eine scharfe Kluft zwischen institutionellem Optimismus und Warnsignalen aus historischen Chartmustern.

Während große Banken und Krypto-Unternehmen weiterhin höhere Preise vorhersagen, die durch strukturelle Veränderungen am Markt getrieben werden, deuten technische Indikatoren darauf hin, dass das Risiko eines längeren Rückgangs erheblich bleibt.

Institutionelle Prognosen dämpfen Optimismus

Nach starken Gewinnen zu Beginn des Post-2024-Bitcoin-Halving-Zyklus trat Bitcoin Ende 2025 in eine Phase der Konsolidierung und Volatilität ein, bedingt durch makroökonomische Unsicherheit und ungleichmäßige ETF-Zuflüsse.

Nach Erreichen eines Allzeithochs von 126.000 $ im Oktober fiel BTC bis November um etwa 47 % auf 80.500 $.

Trotz des Rückschlags bleiben mehrere große Institutionen hinsichtlich der mittelfristigen Aussichten für Bitcoin optimistisch, wenn auch mit zurückhaltenderen Erwartungen als bei früheren Prognosen.

Standard Chartered prognostiziert nun, dass Bitcoin 2026 150.000 $ erreichen wird, und senkt damit sein vorheriges Ziel von 300.000 $ aufgrund langsamer als erwarteter institutioneller Käufe über ETFs.

Analysten von Bernstein haben ihre Erwartungen ähnlich überarbeitet und prognostizieren BTC bei 150.000 $ bis Ende 2026 und 200.000 $ bis Ende 2027.

Während sie eine frühere Prognose für einen Höchststand von 200.000 $ im Jahr 2025 zurückgezogen haben, argumentieren sie, dass Bitcoin sich über seinen traditionellen vierjährigen Bitcoin-Halving-Zyklus hinausbewegt und einen dauerhafteren Wachstumspfad einschlägt, der durch institutionelle Akzeptanz angetrieben wird.

Michael Saylor, Executive Chairman von Strategy (ehemals bekannt als MicroStrategy), sieht Bitcoin ebenfalls bei 150.000 $ zu Beginn von 2026 und behauptet, dass die langfristige Volatilität trotz der jüngsten Preisschwäche zurückgegangen ist.

Andere Ausblicke variieren stark: Fundstrat sieht potenzielles Aufwärtspotenzial von 200.000–250.000 $, während konservativere Schätzungen zwischen 110.000 $ und 135.000 $ liegen.

Marktbasierte Wahrscheinlichkeiten bleiben gemischt.

Polymarket-Daten zeigen eine 41%ige Chance, dass Bitcoin 130.000 $ überschreitet, und eine 25%ige Chance, bis Ende 2026 150.000 $ zu erreichen, neben einer 79%igen Wahrscheinlichkeit, 100.000 $ zurückzuerobern, und einer 80%igen Chance, während des Jahres auf 75.000 $ zu fallen.

Technische Indikatoren warnen vor tieferem Rückgang

Im Gegensatz zu optimistischen Prognosen weist die technische Analyse auf anhaltendes Abwärtsrisiko hin.

Historische Bitcoin-Halving-Zyklen deuten darauf hin, dass Bitcoin tendenziell 12–18 Monate nach Emissionsreduzierungen seinen Höhepunkt erreicht, und einige Analysten argumentieren, dass sich dieses Muster nun abspielt.

Trader Rekt Capital schätzt, dass der aktuelle Zyklus zu mehr als 93 % abgeschlossen ist, wobei ein potenzielles Markthoch im vierten Quartal 2025 auftritt.

Wöchentliche Chart-Indikatoren verstärken diese Vorsicht.

Der SuperTrend-Indikator von Bitcoin hat ein bestätigtes „Verkaufs"-Signal ausgegeben, das mit dem Fall von BTC unter seine 50-Wochen-Durchschnitte zusammenfällt – ein Ereignis, das historisch das Ende von Bullenmärkten markiert hat.

Der bärische Ausblick wurde durch eine negative Kreuzung im MACD (Gleitender Durchschnitt Konvergenz/Divergenz)-Indikator weiter verstärkt.

Ähnliche Kombinationen von Signalen gingen Rückgängen von 84 % im Jahr 2018 und 77 % im Jahr 2022 voraus.

Benjamin Cowen, Gründer von IntoTheCryptoverse, erwartet eine kurzfristige Erholung in Richtung des 200-Tage-Durchschnitts um 108.000 $, gefolgt von erneuter Schwäche.

Er deutet an, dass Bitcoin in der Nähe der 200-Wochen-Durchschnitte, etwa zwischen 60.000 $ und 70.000 $, irgendwann im Jahr 2026 seinen Tiefpunkt erreichen könnte.

Strukturelle Veränderungen trüben die Zyklusdebatte

Die wachsende Rolle der traditionellen Finanzen erschwert Vergleiche mit vergangenen Zyklen.

ETF-Produkte, institutionelle Verwahrung und breitere makroökonomische Einflüsse gestalten die Marktstruktur von Bitcoin neu, was einige Analysten dazu veranlasst zu argumentieren, dass klassische Boom-Bust-Muster möglicherweise verblassen.

Dennoch ähneln Preischarts und Indikatoren zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin früheren Zyklusübergängen in bärische Märkte.

Ob die institutionelle Nachfrage diese historischen Dynamiken ausgleichen kann, bleibt ungewiss und bildet die Grundlage für ein volatiles und genau beobachtetes Jahr für Bitcoin im Jahr 2026.

Der Beitrag Was für Bitcoin im Jahr 2026 ansteht: bullische Prognosen vs. bärische technische Signale erschien zuerst auf Invezz

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