BitMEX-Gründer Arthur Hayes setzt stark auf Token aus dem dezentralen Finanzbereich (DeFi). Damit wechselt er klar von Ethereum zu Protokollen, die er für eine Erholung im Jahr 2026 als gut aufgestellt sieht.
On-Chain-Daten zeigen: Hayes hat über 3,4 Mio. USD in vier DeFi-Assets investiert. Davon gingen 1,97 Mio. USD in ENA, 735.330 USD in ETHFI, 515.360 USD in PENDLE und 259.960 USD in LDO.
Hayes kauft diese Token zu Kursen, die deutlich unter ihren bisherigen Höchstständen liegen. Das zeigt die allgemeine Schwäche im DeFi-Bereich.
Lookonchain meldet, dass Hayes weitere 5,5 Mio. USD in Ethereum gegen eine Auswahl von DeFi-Protokollen getauscht hat. Dazu gehören:
Über die Hälfte seines eingesetzten Kapitals steckt Hayes in PENDLE, einem Protokoll zur Tokenisierung von Erträgen.
Arthur Hayes sammelt diese Assets gezielt bei Kurseinbrüchen. Das zeigt, dass er an deren langfristigen Wert glaubt. Der Krypto-Analyst Ted Pillows bestätigt die aktuellen Abhebungen.
Die wiederholten Käufe zeigen: Hayes’ Portfolio-Strategie basiert auf Fundamentaldaten. Er spekuliert nicht nur kurzfristig.
Jeder Token aus Hayes’ neuer Auswahl steht für eine eigene Wachstumsgeschichte.
ENA könnte durch einen aktuellen ETF-Antrag von Bitwise profitieren. Er umfasst elf Kryptowährungen. So könnten institutionelle Anleger leichter investieren.
Pendle erzielt trotz niedriger Kurse starke Umsätze. Die Token-Inhaber bekommen regelmäßig Einnahmen ausgezahlt.
Ether.fi (ETHFI) erzielt hohe Umsätze mit der neuen Neobank-Strategie. Die monatlichen Zahlungskarten-Volumen erreichen fast 50 Mio. USD.
Protokoll-Rückkäufe von derzeit 500.000 bis 1,5 Mio. USD pro Woche sollen mit geringerer Token-Ausgabe ab 2026 zusammenfallen. So könnten Verkäufe begrenzt werden.
Mit Lidos LDO bekommst du Zugang zu Ethereum-Staking. Das Protokoll sichert sich fast 25 Prozent aller gestakten ETH. Das ist über doppelt so viel wie bei den größten Wettbewerbern.
Auch Ether.fi ist mit seinen Reserven und der starken Marktstellung gut aufgestellt. Die steigende Nachfrage nach Staking-Erträgen könnte helfen.
Trotz des Optimismus von Hayes bleibt der Markt zurückhaltend. Zulassungen von ETFs, die Ausgabepläne für Token und Konkurrenz beim Staking sind wichtige Faktoren für die Entwicklung.
Das Klumpenrisiko ist zu beachten, da über 60 Prozent seines Portfolios auf einen Bereich entfallen, der sich erst von einer Schwäche erholt.
Trotzdem zeigt das konsequente Einsammeln zu niedrigen Kursen eine langfristige Strategie. Indem Hayes aus Ethereum aussteigt und sich auf DeFi-Protokolle mit Umsätzen und Wachstum fokussiert, setzt er auf ein mögliches Comeback des Sektors im Jahr 2026.
Der Beitrag Arthur Hayes investiert 3,4 Mio. USD in vier DeFi-Token: Setzt er auf ein starkes Comeback bis 2026? erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.


