Laut PANews vom 5. Januar zeigen Daten von Bitcoin Treasuries, dass Venezuela seit dem 31.12.2022 240 Bitcoins hält, mit einem aktuellen Wert von etwa 22,33 Millionen US-Dollar. Zuvor verbot die venezolanische Regierung im Mai 2024 das Bitcoin-Mining unter Berufung auf Energielast und Stromversorgungsstabilität; im September 2024 schlug die Oppositionsführerin Maria Corinna Machado vor, Bitcoin in die nationalen Reservevermögenswerte aufzunehmen. Inzwischen stellte die von der Regierung initiierte nationale digitale Währung, der Petro, im Januar 2024 die Zirkulation ein.
Andere Analysten schätzen jedoch, dass Venezuela seit 2018 Vermögenswerte durch Goldtausch und Ölabwicklungen in USDT in Bitcoin „wäscht" und die Bestände auf etwa 600.000 BTC schätzen, im Wert zwischen 56 Milliarden und 67 Milliarden US-Dollar. Einige Quellen deuten darauf hin, dass 2018 etwa 2 Milliarden US-Dollar an Gold verwendet wurden, um etwa 400.000 BTC zu einem Durchschnittspreis von 5.000 US-Dollar zu kaufen, was zu aktuellen Preisen etwa 3,6 Milliarden US-Dollar entspricht. Dieses Ausmaß liegt nahe an den Beständen von MicroStrategy und BlackRock. Sollte das US-Justizministerium diese Vermögenswerte über einen längeren Zeitraum beschlagnahmen und einfrieren, könnte dies zu einer Angebotsbindung und kurzfristiger Volatilität führen, wodurch eine schnelle Liquidierung unwahrscheinlich wäre.

