Der XRP-Kurs ist am Mittwoch um drei Prozent gefallen, obwohl Ripple-Präsidentin Monica Long eine der bisher bullischsten Ausblicke für Krypto von Institutionen vorgestellt hat.
Sie meint, dass das Jahr 2026 einen entscheidenden Wechsel von Tests zu noch mehr echten Anwendungen in der weltweiten Finanzbranche bringen wird.
Monica Long hat einen ausführlichen Beitrag und einen passenden Bericht geteilt. Damit zeigt sie, dass die Branche nun in ihre „Produktions-Ära“ startet.
Laut Long sorgen vertrauenswürdige Infrastruktur und tatsächlicher Nutzen dafür, dass Banken, Unternehmen und Finanzdienstleister aus bloßen Pilotprojekten herauskommen und Krypto wirklich umfassend verwenden.
Die Ripple-Chefin sagt, dass 2026 die Institutionalisierung von Krypto bringen wird. Zu diesem Zeitpunkt wird Folgendes geschehen:
Im Mittelpunkt von Longs Meinung stehen Stablecoins. Sie erklärt, dass Stablecoins nicht mehr nur eine alternative Zahlungslösung sind, sondern bald die Basis für die weltweite Abwicklung bilden. Das passt zu der Vorhersage des Coinbase-Chefs, dass Banken bald auf Stablecoins mit Zinsen setzen werden.
Monica Long merkt an, dass große Zahlungsnetzwerke und Fintech-Firmen schon jetzt digitale US-Dollar direkt in bestehende Systeme einbauen.
Während mehr Leute Krypto privat nutzen, hebt sie hervor: Richtiger Schub kommt aus dem Bereich B2B-Zahlungen. Firmen verwenden digitale US-Dollar, um liquide zu bleiben und ihr Kapital effizienter einzusetzen.
Die Ripple-Präsidentin hebt außerdem hervor, dass Zahlungen von Unternehmen mit Stablecoins 2023 auf einen jährlichen Wert von 76 Mrd. USD gestiegen sind – das waren zu Beginn von 2023 weniger als 100 Mio. USD pro Monat.
Der Gewinn laut Long: So können Unternehmen Billionen an Kapital frei nutzen, das bisher ungenutzt auf Konten liegt.
Laut Long wird Krypto für Unternehmen bald nicht mehr als Spekulation gelten, sondern als Teil der wichtigsten Finanz-Infrastruktur.
Sie erwartet 2026, dass etwa die Hälfte aller Fortune-500-Unternehmen Krypto nutzen oder klare Strategien für digitale Vermögenswerte im Unternehmen haben werden.
Sie weist zudem auf das schnelle Wachstum von Krypto-ETFs hin. Diese machen erst ein bis zwei Prozent des ETF-Marktes in den USA aus, daher sieht sie dort noch viel Wachstumspotenzial.
Wenn die Nutzung steigt, sollen auch die Kapitalmärkte nachziehen. Long erwartet, dass fünf bis zehn Prozent der weltweiten Abwicklungen bald auf der Chain laufen werden – dank Tokenisierung und beweglichem Stablecoin-basierten Sicherheiten.
Gleichzeitig gibt es bei der Aufbewahrung von Krypto große Veränderungen. Mit 8,6 Mrd. USD an Übernahmen im Krypto-Bereich in 2025 rechnet Long damit, dass Verwahrung der nächste große Konkurrenzbereich wird. Diese Entwicklung sorgt auch für neue Zusammenarbeiten und Strategien mit mehreren Partnern.
Bis 2026 schätzt sie, dass mehr als die Hälfte der fünfzig größten Banken der Welt neue Verwahrungsbeziehungen für Krypto aufbauen werden.
Long hebt zudem hervor, dass Blockchain und KI immer mehr zusammenwachsen. Intelligente Verträge, KI-Modelle und datensparsame Beweise helfen so, die Firmenkasse, Sicherheiten und Risiken direkt und automatisch zu steuern.
Trotz dieser Zukunftsvision hat der Markt kaum reagiert. Der XRP-Kurs fiel über drei Prozent auf 1,90 USD und rutschte damit unter die 2-USD-Marke.
Der Rückgang des XRP-Kurses zeigt, dass sich kurzfristige Kursbewegungen oft nicht mit langfristigen Plänen für die Infrastruktur von Krypto decken. Dies passiert, obwohl Ripple das Jahr 2026 als sehr wichtig für die Einführung von Krypto durch Unternehmen sieht.
Der Beitrag XRP-Kurs fällt um 3 Prozent – Ripple-Präsident teilt 4 starke Prognosen für 2026 erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.

