The Sandbox ist eine Krypto-Plattform, die auf der Blockchain basiert. Hier können Nutzer digitale Gegenstände erstellen, besitzen und auch damit Geld verdienen. Im Januar ist der Kurs von SAND um 60 Prozent gestiegen, obwohl der gesamte Markt schwächer wurde und neue Angst in der Community entstand.
In diesem Artikel schauen wir uns die Chancen und Risiken für SAND-Händler im Januar genauer an.
The Sandbox (SAND) notiert aktuell über 0,17 USD. Seit Jahresbeginn ist der Kurs damit um mehr als 60 Prozent gestiegen. Diese Entwicklung ähnelt stark der jüngsten Kurserholung von Axie Infinity (AXS).
Daten zeigen, dass Händler auf Upbit eine der Hauptursachen für diesen Anstieg sind.
Das Handelsvolumen von SAND auf Upbit macht über 23 Prozent des gesamten Volumens aus. Die Kurse auf Upbit sind zudem höher als auf anderen Börsen. Auch AXS wurde durch die Aktivität auf Upbit stark beeinflusst und hat sich im Januar mehr als verdreifacht.
Koreanische Investoren interessieren sich wieder verstärkt für das Thema Gaming. Laut Daten von Artemis liegt der Gaming-Sektor seit Jahresanfang in Führung beim Marktwachstum.
Da weiterhin Kapital in diesen Bereich fließt und es ähnliche Trends wie bei AXS gibt, könnte SAND seinen Anstieg weiter fortsetzen. Verglichen mit dem Zuwachs von AXS von über 200 Prozent wirkt SAND bisher allerdings noch eher zurückhaltend.
Analysten erwarten, dass SAND die 0,20-USD-Marke nach oben durchbrechen kann. Manche Prognosen gehen sogar davon aus, dass SAND in Richtung 1 USD steigt, wenn das Interesse an GameFi weiter zunimmt. Mehr dazu hier.
Auch wenn der Kurs bisher keine klaren Zeichen von Schwäche zeigt, gibt es mehrere Warnsignale.
CryptoQuant-Daten zeigen, dass die SAND-Bestände auf zentralen Spot-Börsen jetzt ein Ein-Jahres-Hoch erreicht haben. Etwa 1 Mrd. SAND liegt aktuell auf Börsen, das sind mehr als 33 Prozent der gesamten Menge.
Wenn die Bestände auf Börsen steigen, bedeutet das oft ein größeres Risiko für Kurs-Einbrüche. Denn so können mehr Token schnell verkauft werden. Dadurch kann der aktuelle Aufwärtstrend gefährdet werden. Es könnte passieren, dass der SAND-Ausbruch zu einer Falle wird, falls nicht genügend neues Kapital den Verkaufsdruck auffängt.
Außerdem schreibt Altcoin Vector im Schweizer Krypto-Report Swissblock, dass das Thema Metaverse und Gaming – das schon als „tot“ galt – wieder gefragt ist. Dennoch scheint der aktuelle Anstieg eher auf Spekulation als auf echtes Wachstum zu beruhen.
Laut Altcoin Vectors Altcoin Quadrant befinden sich die meisten Altcoins noch in der „Akkumulationsphase“. Im Gegensatz dazu sind Metaverse-Coins wie AXS und SAND direkt in die „Scalp“-Zone gesprungen, was selten ist.
Der Bericht zeigt außerdem: Kleine Token sorgen oft zuerst für Bewegung am Markt. Das liegt daran, dass schnelles Kapital hier kurzfristige Gewinne sucht. Für einen dauerhaften Aufwärtstrend braucht es aber echtes Wachstum bei Infrastruktur, mehr Nutzer und eine stärkere Erholung, die Bitcoin und Ethereum anführen.
Der Beitrag The Sandbox (SAND): Kurs steigt um 60 % im Januar – droht Angebotsrisiko? erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.

