Die aktuellen Krypto-News zeigen, wie Stablecoins das Bankensystem herausfordern und das Vertrauen in Krypto weiter steigt. In dieser Zusammenfassung werfen wirDie aktuellen Krypto-News zeigen, wie Stablecoins das Bankensystem herausfordern und das Vertrauen in Krypto weiter steigt. In dieser Zusammenfassung werfen wir

Standard Chartered mit 500-Mrd.-USD-Prognose für Stablecoins & mehr: Die wichtigsten Krypto-News im Überblick

Die aktuellen Krypto-News zeigen, wie Stablecoins das Bankensystem herausfordern und das Vertrauen in Krypto weiter steigt. In dieser Zusammenfassung werfen wir einen Blick auf die zentralen Entwicklungen der Branche.

Was lange als Randthema galt, rückt nun ins Zentrum der globalen Finanzwelt: Stablecoins verändern das Verhältnis zwischen traditionellen Banken (TradFi) und dem digitalen Finanzsektor grundlegend. Die strukturellen Auswirkungen könnten massiv sein – und nicht alle Institute sind darauf vorbereitet.

Standard Chartered warnt: 500-Mrd.-USD-Bankguthaben könnten bis 2028 in Stablecoins fließen

Bereits im Oktober warnte Standard Chartered davor, dass Stablecoins für TradFi-Banken zur Gefahr werden. Jetzt folgt eine neue Warnung der Bank – diesmal sogar mit einer Zeitschiene.

Laut Geoff Kendrick, dem Leiter der Digital Asset Research bei Standard Chartered, könnte die schnelle Verbreitung von Stablecoins eine große Bedrohung für US-Banken darstellen.

In einem heute veröffentlichten Bericht schätzt Kendrick, dass bis Ende 2028 bis zu 500 Milliarden USD (etwa ein Drittel der US-Bankeinlagen) in Stablecoins abwandern könnten.

Er merkte an, dass diese Entwicklung nicht nur Schwellenländer betrifft. Dort hatte er zuvor etwa 1 Billion USD Abflüsse an Einlagen in dem gleichen Zeitraum vorausgesagt. Dieses Thema betrifft allerdings zunehmend auch entwickelte Märkte wie die USA.

Kendrick nutzt das Net Interest Margin (NIM, Netto-Zinsmarge) Einkommen am Prozentsatz des Gesamtumsatzes als Risikomarker und nennt regionale Banken als besonders gefährdet.

Einlagen sind weiterhin der zentrale Faktor für die NIM. Jeder große Abfluss zu Stablecoins könnte deshalb direkt die Gewinne der Banken beeinflussen.

Im Gegensatz dazu sind breit aufgestellte und Investmentbanken weniger stark betroffen, weil sie ihre Einnahmen aus unterschiedlichen Quellen beziehen.

Krypto-News: Unklare Regulierung erhöht das Risiko für US-Banken

Die jüngste Verzögerung beim US CLARITY Act, der eigentlich einen klaren Rechtsrahmen für digitale Vermögenswerte schaffen sollte, zeigt zudem das potenzielle Risiko für Banken.

Der aktuelle Gesetzesentwurf verbietet es, dass Anbieter von digitalen Vermögenswerten Zinsen oder Renditen auf Stablecoins an Nutzer zahlen. Coinbase hat deshalb einige Angebote entfernt.

Kendrick rechnet zwar damit, dass der CLARITY Act bis Ende des ersten Quartals 2026 verabschiedet wird. Dennoch zeigt sich durch die Verzögerung, dass US-Banken weiter vor Herausforderungen stehen, wenn sich die Nutzung digitaler Vermögenswerte verstärkt.

Diese Gefahr ist nicht nur theoretisch. Stablecoins könnten normale Bankfunktionen wie Zahlungen und Einlagen von traditionellen Banken zu neuen Anbietern verlagern. Das stellt für Banken, die stark von Einlagen leben, ein strukturelles Problem dar.

Der Experte von Standard Chartered rät besonders regionalen Banken, sich in den nächsten Jahren auf spürbare Abflüsse bei den Einlagen vorzubereiten.

Die neue US-Analyse weitet die Sorge also von Schwellen- auf Industrieländer aus. Damit steht weltweit eine Neubewertung an, wie stark Banken durch digitale Vermögenswerte gefährdet sind.

Ethereum erreicht neues Allzeithoch – Große Anleger treiben Krypto-Märkte an

Trotz dieser Hürden zeigt das größere Krypto-Ökosystem Widerstandskraft. Die Aktivitäten bei Ethereum erreichen neue Höchstwerte, angetrieben von Upgrades nach Fusaka, die die Kapazität verbessern, und weiter starkem Interesse von großen Investoren.

BitMine (BMNR) hat zum Beispiel seine Ethereum-Bestände auf fast fünf Prozent seines Digital Asset Treasury erhöht und plant weitere Käufe.

BitMine Ethereum HoldingsBitMine Ethereum-Bestände. Quelle: CoinGecko

Große Entwicklungen in der Weltwirtschaft, etwa weniger Druck auf risikoreiche Anlagen und positive Erwartungen wegen möglicher Veränderungen der US-Notenbank, stabilisieren zudem die Märkte.

Chart des Tages

Standard Chartered zeigt, welche US-Banken am stärksten durch die Massenverbreitung von Stablecoins gefährdet sein könnten

Byte-Sized Alpha: Die wichtigsten Krypto-News auf einen Blick

Hier findest du eine Übersicht mit weiteren wichtigen Krypto-News aus den USA, die du heute im Blick behalten solltest:

  • Ethereum in ETFs verzeichnet Zuflüsse von 110 Mio. USD, während institutionelles ETH ausverkauft wird.
  • Der Bitcoin-Kurs könnte auf 100.000 USD steigen, benötigt aber vorher einen Zwischenstopp auf diesem Niveau.
  • Was der Start des Avalanche ETFs von VanEck über die Stimmung der Anlegerinnen und Anleger im Januar zeigt.
  • Der XRP-Kurs hofft auf eine Kettenreaktion, um den Traum von 3,30 USD erneut zu erleben – so könnte es gehen.
  • Bitcoin-Stellenanzeigen steigen 2025 um 6 Prozent: Das wünschen sich die Arbeitgeber.

Krypto-Aktien: Überblick vor Börsenstart

UnternehmenKurs zum 26. JanuarVorbörse Überblick
Strategy (MSTR)160,58 USD160,82 USD (+0,15 Prozent)
Coinbase (COIN)213,48 USD214,70 USD (+0,57 Prozent)
Galaxy Digital Holdings (GLXY)31,28 USD31,51 USD (+0,74 Prozent)
MARA Holdings (MARA)9,98 USD10,05 USD (+0,70 Prozent)
Riot Platforms (RIOT)16,23 USD16,40 USD (+1,05 Prozent)
Core Scientific (CORZ)19,05 USD19,31 USD (+1,36 Prozent)
Markt-Überblick der Krypto-Aktien zum Börsenstart: Google Finance

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