Morgan Stanley macht bei Krypto jetzt mehr Tempo. Das ist ein großes Zeichen dafür, dass Krypto in der traditionellen Finanzwelt immer wichtiger wird. Digitale Vermögenswerte gelten nun nicht mehr nur als wilde Spekulation, sondern werden auch für große Institutionen interessant.
Die große Wall-Street-Bank verwaltet 9,3 Billionen USD. Sie hat vor Kurzem Amy Oldenburg zur Leiterin der Digital-Asset-Strategie ernannt. Damit wird Krypto nicht mehr nur erforscht, sondern gehört nun zu den wichtigsten Aufgaben der Bank.
Das passiert zu einem wichtigen Zeitpunkt. Der Grayscale Bitcoin Mini Trust ETF (BTC) ist ab jetzt verfügbar auf der Plattform von Morgan Stanley. Das bietet regulierten Zugang zu Bitcoin für Vermögenswerte von mehr als sieben Billionen vierhundert Milliarden USD, die von Beratern verwaltet werden.
Oldenburg, die vorher bei Morgan Stanley in Schwellenländern gearbeitet hat, ist jetzt dafür zuständig, die Entwicklung neuer Produkte, Partnerschaften und den Handel in verschiedenen Bereichen der Bank zu koordinieren.
Die Ernennung zeigt, dass die Bank jetzt vorsichtig, aber bestimmt in digitale Vermögenswerte einsteigt. Auch die Regeln ändern sich: Es gibt klarere Vorgaben für Stablecoins und Banken können als Vermittler für Krypto auftreten.
In den letzten zwei Jahren hat sich der Weg von Morgan Stanley bei Krypto schnell entwickelt.
Berater sollten Bitcoin als „digitales Gold“ betrachten und eine Quote von zwei bis vier Prozent in risikofreudigen Portfolios halten. Die Schwankungen werden mit Monitoring-Tools und strukturierten Produkten überwacht.
So tritt Morgan Stanley jetzt in Konkurrenz mit großen Anbietern wie BlackRock und Fidelity. Der Markt für Bitcoin-ETFs ist allein auf über 114 Milliarden USD angewachsen, zeigt eine Analyse.
Auch andere Banken an der Wall Street setzen auf Krypto. Laut CoinMarketCap haben inzwischen 60 Prozent der 25 größten US-Banken Bitcoin-Services gestartet oder angekündigt – zum Beispiel Handel oder Verwahrung. Vorne dabei sind unter anderem JPMorgan, Wells Fargo und Citi.
Für Morgan Stanley bedeutet der Schritt von nur Vertrieb hin zu eigenen Produkten und direktem Handel, dass digitale Vermögenswerte fest im Portfolio für Institutionen bleiben sollen.
Die vielen neuen Stellen zeigen die Entschlossenheit – werfen aber auch Fragen auf. Einige wie Felix Hartmann meinen, dass für erfahrene Krypto-Experten oft nur Einstiegsgehälter geboten werden.
Das zeigt, dass die Gehaltsmodelle wohl geändert werden müssen, um echte Krypto-Kenner zu gewinnen. Trotzdem verfolgt die Bank eine Strategie, die Schnelligkeit und Einhaltung der Regeln vereint. So wächst das Krypto-Geschäft – trotz unsicherer Vorgaben.
Zusammengefasst: Morgan Stanley ist nicht mehr nur Zuschauer, sondern nimmt aktiv an Krypto-Märkten teil. Die Bank bietet ETFs an, plant eigenen Handel, reicht eigene Fonds ein und baut internes Know-how aus. So wird Krypto ein fester Teil der Vermögensverwaltung und der Strategie für große Kunden.
Da immer mehr Wall-Street-Banken ihre Krypto-Kanäle öffnen, könnte das Jahr 2026 als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem die Finanzwelt (TradFi) den Krypto-Markt richtig angenommen hat.
Der Beitrag Der große Einstieg der Wallstreet? Morgan Stanley? Morgan Stanley treibt Krypto-Offensive voran erschien zuerst auf BeInCrypto - Krypto News.

