Bitcoin hält eine anhaltende negative Korrelation mit dem S&P 500 aufrecht und markiert damit seine längste Entkopplungsphase seit 2020. Bereits im Oktober kehrte sich BTC scharf um und fiel von rund 30.000 $, während die Aktienmärkte weiter in Richtung 5.000 stiegen.
Tatsächlich folgte diese Divergenz auf ein bedeutendes Liquidationsereignis, bei dem etwa 70.000 BTC an Eröffnung in einer einzigen Sitzung ausgelöscht wurden, wodurch die Positionierung auf das Niveau von April 2025 zurückgesetzt wurde.
Quelle: Darkfost/ XSeitdem hat Bitcoin [BTC] unter geopolitischem Druck und verschärften Liquiditätsbedingungen seinen Abwärtstrend fortgesetzt. In der Zwischenzeit hielt der S&P 500 seine Struktur monatelang, bevor er kürzlich von seinen Höchstständen zurückfiel.
Während sich diese Verschiebung entfaltet, konvergiert die Stimmung auf beiden Märkten nun in extreme Angstniveaus.
Diese Angleichung deutet wiederum darauf hin, dass die allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen nach einer langen Trennung wieder zusammenkommen und auf eine mögliche Verschiebung hin zu einem gemeinsamen vorsichtigen Ansatz sowohl in Kryptowährungs- als auch in traditionellen Märkten hinweist.
Makroökonomischer Druck treibt synchronisierte extreme Angst über Kryptowährungen und Aktien hinweg
Der gleichzeitige Rückgang beider Stimmungsindikatoren deutet auf einen breiteren makroökonomischen Reset hin, nicht auf eine isolierte Schwäche in einem der beiden Märkte. Der S&P 500 Fear and Greed Index ist auf 16 gefallen, während sich die Aktienmärkte von rund 7.500 $ zurückziehen.
Quelle: Joao Wedson/ XGleichzeitig ist der Bitcoin-Wert weiter auf etwa 12 gesunken, während BTC von über 100.000 $ zurückgeht. Tatsächlich ist diese Angleichung selten, da Kryptowährungen und Aktien normalerweise Angst in verschiedenen Phasen bewerten.
Quelle: Joao Wedson/ XFrüher zeigte Bitcoin relative Widerstandsfähigkeit.
Wie Nic Puckrin, Mitbegründer von Coin Bureau, AMBCrypto per E-Mail mitteilte,
Diese Divergenz schwindet jedoch jetzt. Da beide Märkte in extreme Angst konvergieren, scheinen Anleger breit angelegt Risiken zu reduzieren, was auf eine Verknappung der Liquidität und makroökonomische Bedingungen hinweist, die beginnen, das Preisverhalten in beiden Anlageklassen gleichzeitig zu dominieren.
Von Hebel-Bereinigung zu flussgetriebener Bitcoin-Preisentwicklung
Die Expansion des offenen Interesses von Bitcoin im Oktober erklärt die frühere Divergenz von Aktien, da der Hebel auf 45 Milliarden $ anstieg, während sich der Preis 120.000 $ näherte.
Diese Struktur beruhte jedoch auf aggressivem Derivate-Engagement.
Tatsächlich löschte die Liquidation vom 10.–11. Oktober etwa 70.000 BTC aus, wodurch das offene Interesse auf 30 Milliarden $ sank und die Marktrisikofähigkeit zurückgesetzt wurde.
Quelle: CryptoQuantAls sich diese Abwicklung entfaltete, fiel der Preis auf 90.000 $, was zeigt, wie stark die Nachfrage hebelgetrieben und nicht spot-basiert war.
Inzwischen lag das offene Interesse zum Zeitpunkt der Drucklegung bei 21,8 Milliarden $, was eine defensivere Positionierung widerspiegelt. Diese Verschiebung impliziert, dass der Markt von spekulativer Expansion zur Kapitalerhaltung übergegangen ist.
Gleichzeitig reduziert ein niedrigerer Hebel das Kaskadenrisiko, schwächt aber auch die Trendstärke. Infolgedessen wird der Preis empfindlicher gegenüber echten Zuflüssen, was bedeutet, dass jede nachhaltige Bewegung jetzt echtes Kapital erfordert, nicht hebelgetriebenen Schwung.
Abschließende Zusammenfassung
- Die Konvergenz von Bitcoin [BTC] und dem S&P 500 in extreme Angst signalisiert makrogesteuertes Risk-off, da sich die Liquidität auf beiden Märkten verschärft.
- Die Entschuldung von Bitcoin schwächt die Dynamik, während der S&P 500 zurückfällt, was beide Märkte in Richtung Abhängigkeit von realen Kapitalflüssen verschiebt.
Quelle: https://ambcrypto.com/what-extreme-fear-across-bitcoin-and-sp-means-for-markets/



